FAQ zum Meditationskurs
Wie ist der Modus des Meditationskurses?
In der zweiten Jahreshälfte 2026 biete ich zwei Kursblöcke (á 7 Terminen) an. Ich freue mich, wenn einige Menschen mit mir diese Reisen im Ganzen begehen, sodass die individuellen Prozesse sich mit der Gruppe einschwingen und sich so vertiefen.
Es ist dennoch auch weiterhin möglich, nur an einzelnen Terminen teilzunehmen.
Wie funktioniert die Anmeldung zum Kurs?
Wenn du einen ganzen Kursblock buchst, ist dein Platz für alle 7 Termine fest reserviert. Solltest du an einem der Block-Termine nicht können, gib mir bitte mindestens eine Woche vor Termin Bescheid. Ich rechne dir in diesem Fall gerne die 16€ für die nicht wahrgenommende Stunde als Gutschrift für den nächsten Block oder ein Seminar an.
Buchungen für einmalige Teilnahmen nehme ich, wenn genug Plätze frei sind, bis Sonntag 10 Uhr an.
Wie läuft eine Kursstunde ab?
Wir beginnen mit einer kleinen Austauschrunde, in der jede:r sich mit Namen vorstellt und ein paar Sätze sagt. Nach ein paar einleitenden Worten von mir starten wir in die Meditation. Die eigentliche Meditation dauert 35-45 Minuten. Zum Abschluss gibt es eine Reflexions- und Austauschrunde, manchmal mit zusätzlichen Übungen oder Hinweisen von mir.
Welche Meditationsform unterrichtest du?
Ich arbeite in der Tradition des Kan Yu. Das Kan Yu hat seinen Ursprung im Dao. Kan Yu ist noch älter als Yoga, sehr kompatibel damit, noch näher ist es aber Lehren und Praktiken wie Tai Chi, Chi Gong oder Shiatsu.
Eine der Grundannahmen des Kan Yu ist, dass es einen natürlichen Fluss in Körper, Geist und Seele gibt, der durch Meditation unterstützt werden kann. Dies geschieht durch die innere Haltung des Tun im Nichttun, des Zurückgelehntseins, Gewahrseins.
Blockaden im Körper, festhängende Emotionen, einkreiselnde Gedanken und festschreibende Identitäten - Dinge, die Du im Hier und Jetzt nicht mehr brauchst - werden in der Meditation losgelassen und transformiert.
So wird der:die Praktizierende immer „gegenwärtiger“, auf allen Ebenen des Seins, in Körper, Geist und Seele.
Lies gerne mehr dazu in meinem Blog.
Was hat Meditation mit Selbstführung zu tun?
Meditation endet nicht, wenn du vom Meditationskissen aufstehst. Du „bist“ den ganzen Tag, die ganze Nacht. Dein Sein transformiert sich, wenn du regelmäßig meditierst, nachhaltig. Selbstführung bedeutet, dass du dich nicht länger von Gedanken oder Emotionen führen lässt, sondern in einer tieferen Bewusstseinsebene verankert bist und aus ihr heraus agierst.
Welche Veränderungen kann ich durch Meditation erwarten?
Meditation funktioniert durch Übung und Dranbleiben. Daher empfehle ich, regelmäßig zu praktizieren. Doch was genau das heißt, kann sehr unterschiedlich aussehen, je nach deinen persönlichen Lebensumständen und Wünschen. Es ist sehr wirksam, jeden Morgen zu meditieren und so das eigene Bewusstsein für den Tag vorzubereiten. So, wie du jeden Morgen deinen Körper wäschst, "wäschst" du auch dein Inneres und bist so resilienter und weniger leicht aus der Mitte zu bringen. Wenn du dran bleibst, wirst du mit einem tieferen Gefühl für dich selbst und damit auch der Fähigkeit belohnt, dein Leben so zu gestalten, wie es dir aus deiner Tiefe heraus entsprichst. Du erlebst tiefere Sinnhaftigkeit und Verbundenheit.
Meditation kann ein Mittel sein, um tiefere Zusammenhänge zu erkennen oder Klarheit zu finden. Daher gibt es die Redewendung, über etwas zu meditieren.
Gibt es jedes Mal die gleiche Meditation?
Ja und nein. Die Grundstruktur der Meditation ist immer dieselbe und das ist auch wichtig, um eine gewisse Erwartbarkeit zu erreichen, und damit du die grundlegende Technik lernen kannst. Der Einstieg erfolgt beispielweise immer über die Konzentration auf den Atem.
Dennoch stimme ich jede Meditation für die angemeldeten Teilnehmer:innen ab und lege unterschiedliche Schwerpunkte.
Was unternimmst Du, um deinen Kurs möglichst inklusiv zu gestalten?
Ich bemühe mich um eine queer- und transsensible Sprache. Wenn Du Inhalte mit mir besprechen möchtest oder Fragen zu irgendetwas hast, schreibe mir oder sprich mich gerne an. Ich möchte, dass sich alle in meinem Kurs wohlfühlen.
Sprachbarriere
Ich halte den Kurs und die Meditation auf Deutsch. Ich spreche und verstehe auch fließend Englisch. Wenn du also ganz gut Deutsch verstehst, aber selbst lieber auf Englisch sprechen möchtest, ist das gut möglich.
Wenn du weitere Fragen hast, schreibe mir gerne :-)